HORN Forscht & Entwickelt: Emissionsarme Öfen

Derzeit steht die Welt unter dem Druck, die globale Erderwärmung zu begrenzen. Wir müssen unsere Lebensweise und unsere Art, Dinge zu produzieren, ändern. Der Boom in der Glasindustrie zeigt, dass Glas die Anforderungen an umweltfreundliches Verpackungsmaterial erfüllt, was Kunststoff definitiv nicht kann. Da die gesamte Branche jedoch effizienter produzieren und die C02-Emissionen reduzieren muss, muss auch die Glasindustrie umweltfreundlichere Produktionsprozesse entwickeln. Wirtschaftliche Gründe sind die steigenden Preise für CO2-Zertifikate und der Mangel an fossilen Brennstoffen.

HORN kann diesen Trend für die Glasindustrie bestätigen. Im Jahr 2019 haben sich die Anfragen nach emissionsarmen Schmelztechnologien deutlich erhöht. Die nachgefragten Technologien sind entweder Hybridöfen oder sogar vollelektrische Öfen auf Basis der Cold-Top-Technologie. Die geforderten Schmelzkapazitäten liegen zwischen 150 und 300 tpd.

Der HORN Hybridofen zeichnet sich durch eine separate Einschmelzwanne und eine Läuterwanne aus, die beide mit dem bewährten HORN Hochleistungs-Boosting-System und dem fortschrittlichen Oxyfuel-Verbrennungssystem beheizt werden. Der vollelektrische Ofen von HORN ist eine rechteckige, modular aufgebaute Konstruktion als Basis für die flexible Anpassung an die geforderte Schmelzleistung. Die Beheizung erfolgt über die HORN-Topelektroden, die einen sicheren Betrieb des Ofens gewährleisten, insbesondere bei versehentlichem Einbringen von Metall bei der Verwendung von externen Scherben. Um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, entwickelt HORN beide Technologien weiter. Derzeit ist die Firma HORN in der Lage, Hybridöfen mit einer Kapazität von bis zu 300 tpd und vollelektrische Öfen mit einer Kapazität von 200 tpd anzubieten.

Abgebildet sind Computer Modellierungen eines Hybridofens und eines vollelektrischen Ofens

www.hornglass.com